Tipps für eine entspanntes Grillparty
Wenn es darum geht ein Grillfest für viele Personen zu organisieren steht an aller erster Stelle die Vorbereitung und Planung. Wer vorab ein paar Punkte beachtet, kann hinterher sehr entspannt mit Freunden feiern und muss sich nicht mehr darum sorgen ob alles läuft – denn dann läufts!
Zeit und Ort
Ort und Zeit ergeben sich meistens von selbst und auch der Anlass stellt für die wenigsten Menschen ein Problem dar. Einen Grund zum Feiern findet sich doch immer. Der Anlass bestimmt meistens den Rahmen und damit auch die Location und wie aufwändig die Dekoration werden soll.Als nächstes geht es darum wen ich alles einlade. Ich persönlich würde ja am liebsten meine komplette Kontaktliste einladen, das wird aber durch zwei Faktoren limitiert. Zum einen ist der Platz endlich und zum anderen sollte man auch das vorhandene Budget im Auge behalten.
Die Kosten
Bei den Kosten gibt es grob gesagt 3 große Posten: Essen, Getränke und Ausstattung samt Deko.
Wenn es auf der Feier Fleisch geben soll, dann muss dafür mehr Budget eingeplant werden, auf jeden Fall dann, und davon gehe ich aus, wenn die Qualität stimmen soll. Fleisch ist teuer und da sollte man auch bei einer Party den Drang widerstehen und auf Discounterqualität auszuweichen, nur weil es vermeintlich billiger ist.
Ausstattung
Wer eine Gartenparty veranstaltet besorgt sich am besten ein paar Biergarnituren, die es bei den meisten Getränkehändlern gibt. Beim Geschirr setze ich schon seit Jahren auf richtige Teller und Besteck. Ich habe mir dazu beim schwedischen Partyausstatter sehr günstige Teller und Besteck besorgt. Die sind jetzt hier schon seit über 5 Jahren im Einsatz und reduzieren das Abfallaufkommen ganz enorm. Plastikbesteck und Pappteller sind halt doch langsam out.
Motto
Ich gebe mir für die Partys meistens ein Thema. Das waren schon mal Tapas, oder Burger oder wie beim letzten mal BBQ. Mit so einem Motto fällt es mir leichter Gerichte zusammen zu stellen ohne dass ich zu sehr abschweife. Praktisch ist es auch, wenn Gäste fragen ob sie was beisteuern können (was man immer annehmen sollte!), dann kann ich das Motto verraten und es fällt den meisten leichter sich was auszudenken. (Wobei man einen Nudelsalat an jedes Thema anpassen kann)
Das letzte Fest stand bei mir unter dem Motto BBQ – „The Holy Trinity“ was die drei Klassiker des amerikanischen BBQs beinhaltet:Spareribs, Pulled Pork und Beef Brisket. Alle drei Gerichte haben eines gemeinsam, man kann sie sehr gut vorbereiten und muss sich bei der Party selbst nicht mehr groß darum kümmern. Wie gesagt, war mein Ziel einen entspannten Abend zu haben.

Gin Tonic war beim letzten Fest der absolute Renner
Was noch dazu kommt ist die Tatsache, dass ich alle Rezepte schon mal ausprobiert hatte. Das ist bei mir nicht immer der Fall. Dieses mal konnte ich mich auf ein paar gute Rezepte verlassen.
Das Brisket hab ich schon zwei Wochen vorab gekauft und wie im Rezept angegeben gepökelt, geräuchert und dann die letzten zwei Tage Sous Vide gegart. Am Abend hab ich es dann nur noch zum warmhalten mit in den Räucherofen gelegt – Arbeitsaufwand bei der Party gleich Null.
Das Pulled Pork hab ich auch eine Woche vorab besorgt und mit dem Rub einige Tage im Kühlschrank marinieren lassen. Die Schweineschulter kam einen Tag vor der Party in den Räucherofen und wurde dort bis kurz vor der Party nicht mehr groß beachtet. – Arbeitsaufwand bei der Party fast Null, lediglich das Fleisch musste etwas gezupft werde.
Zuletzt waren da noch die Spareribs, die sind am Morgen mit zu dem Pulled Pork in den Ofen gewandert und waren bis zum Abend perfekt. Als die Gäste kamen wurden sie noch mal kurz auf den Grill gelegt und knusprig gegrillt Arbeitsaufwand bei der Party – sehr gering.
Das gleiche Prinzip funktioniert auch bei anderen Gerichten. Wer nicht den ganzen Abend am Grill stehen will kann die Arbeiten delegieren. Ich hab vor einiger Zeit eine Burger Party gemacht und habe dazu einfach Gebrauchsanweisungen ausgedruckt und neben den Grill gelegt. Das war ein riesen Spaß, die Gäste haben angefangen eigene Kreationen zu erfinden, meine Aufgaber war dann nur noch dafür zu sorgen, dass der Grill genug Kohle hatte.
Durch de Auswahl des richtigen Rezeptes kann man sich tatsächlich sehr viel Arbeit sparen und mit seinen Freunden einen entspannten Abend genießen und feiern.
Übrigens gilt da gleiche bei den Getränken. Bei der letzten Feier war Gin Tonic der unangefochtene Renner. Ich hab ein paar Zutaten vorbereitet die Kreationen wurden dann spontan entwickelt.
Das hätte ich beinahe vergessen. Natürlich gab es auch noch Salate und gefüllte Tomaten und Champignons für alle die nicht so auf Fleisch stehen.



















